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Rote Scheisse im Wasser oder „Warum man manchmal unter Wasser nicht die Bohne sieht“

Donnerstag, März 15th, 2007

Gestern habe Ich mal meinen Advanced Open Water Tauchschein fertig gemacht, und daher war Ich gestern auch im Wasser. Die letzten beiden Tauchplätze meines Kurses waren der King Cruiser, ein Faehrwrack, und wiedermal der Shark Point (Eh der geilste Platz, aber hey, wir wollen net zuviel verraten.).
Da der King Cruiser auf 18-30 Metern liegt sind wir mit Nitrox Ausrüstung (Sauerstoffangereicherte Luft) runter, damit sich unsere Nullzeit für den Tauchgang (Zeit, die man unter Wasser ohne geplante Stops bleiben darf, ohne das Risiko für Dekompressionskrankheit zu erhöhen.) ein wenig verbessert. Auf ca 18 Meter, als wir dann an der Heckklappe des Kahns vorbeischwammen, und auf 30 Meter zur Schiffsschraube wollten, kamen wir dann auf einmal in eine Wolke. Eine riesige, eklige, daemliche, undurchsichtige Wolke von „RED SHIT“ wie wir die Rotalge, die so ziemlich nervigste Alge aller Zeiten, nennen. Mein Tauchbuddy Julia war nicht so sehr davon überzeugt tiefer zu gehen, daher haben mein Instructor und Ich sie dann erstmal verloren, und Peter musste sich erstmal davon überzeugen, wo sie ist. Nachdem wir das geregelt hatten und sie ihre Runden auf ca 20 metern drehte, machten wir unseren kleinen Ausflug in Richtung Heckklappe, aber dank der Rotalge war hier auch nicht soviel zu sehen, das Licht kam kaum durch und selbst mit Taucherlampe war es nicht so spektakulär, da wir hauptsächlich Feuerfische zu sehen bekamen und nicht den gigantsichen 3 Meter Barsch, nach dem wir eigentlich auf der Suche waren.

Nun gut, als wir dann wieder auf 18 tauchten, Julia wieder mitnahmen, trafen wir einen friedlicheren Bewohner der Meere, eine Meeresschildkröte im tiefen Wasser, ja, das wissen die meisten nicht, die tauchen auch! Oder schnorcheln eher, sie kommen zum atmen wieder an die Oberfläche. Alles in allem war es ein ganz korrekter Tauchgang, da wir noch mit massigen Schwärmen von Makrelen und Barrakudas belohnt wurde, aber wirklich besonderes haben wir dann nicht gesehen. Vielleicht den Kofferfisch, der so breit wie mein Kopf war, aber auch der war nicht besonders selten und eher unspektakulär.

Als nächstes ging es dann zum Shark Point, wo wir meinen Tieftauchgang auf 27 Meter gemacht haben, ein zwei Zahlenspielchen und dann ging es auch schon wieder zurück, ein wenig Meeresgrundtauchen, bis wir dann zum Riff kamen, wo wir während unseres Safety Stops eine überragende Aussicht auf den Felsen hatten, der den Hochpunkt des Shark Points ausmacht, einfach krass überwältigend!

Da Ich momentan ein wenig weitere Planung habe, kann ich euch vielleicht irgendwann naechstens mal ein paar Fotos von Unterwasser bringen, aber das ist noch nicht klar, da Ich diejenige in dem Fall ausleihen muss 😉

Das war es erstmal, aber nicht zu vergessen müsst ihr euch alle, solltet ihr des Englischen wenigstens ein bischen mächtig sein, euch folgende Rede von Steve Jobs, Begründer von Apple und Pixar und einem der erfolgreichsten Menschen der Welt anhören und mal drüber nachdenken was er sagt :

http://www.youtube.com/watch?v=D1R-jKKp3NA

Momentaner Trainingsstand

Mittwoch, März 7th, 2007

Kick!Posecimg0610.JPG

Fotos

Dienstag, März 6th, 2007

cimg0134.JPGanemone-reef.jpgjg_13ss.jpgjgreef1a.jpgjz_022ss.jpgjz_277ss.jpgliveaboards_thailand_similan_phuket_de_whaleshark.jpg

Und jetzt der Hammer!!! Das auf dem nächsten Bild ist ein Typ!!!

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Phuket Blues oder wie es den Krieger auf die Insel der Versuchungen verschlug

Montag, März 5th, 2007

Nach 6 Wochen nun mal mein nächstes Fazit!
Ich bin inzwischen eine längere Zeit in Phuket im Tiger Muay Thai Camp und es gefällt von Tag zu Tag besser, da Ich meinen Kampfsport Urlaub inzwischen auf Tauchen und andere Dinge ausgeweitet habe.

Das Training hier ist Muay Thai, Thai Boxen, und das Training aehnelt dem Boxen und Kickboxtraining,ist aufgrund seiner Tradition und den harten Regel allerdings eine Stufe darüber in der Härtestufe. Es gibt 3 Rings, im ersten startet man als Beginner, der Zweite ist für die Intermediate Klasse. Der dritte ist der Ring für Fighter, diejenigen, die in den Ring steigen wollen, und auch in einem Vollkontaktkampf antreten wollen. Das Training wird exponential härter, der zweite Ring, in dem ich jetzt bin, ist bereits eine Herausforderung, im dritten Ring allerdings wird man als Krieger ausgebildet,

hier beginnt dann die Tradition und die Notwendigkeit der Kampfkunst durchblicken, dass ein Fehler im Ring vor Jahrhunderten den Tod bedeutete, und Fehler nicht toleriert werden können. Man beginnt das Training mit laufen, Seilspringen und Stretching, danach legt man seine Handbandagen an und geht durch ein zwei Runden Aufwärm Schattenboxen. Danach beginnt die Härte des Trainings, man trainiert am Sandsack oder im Ring mit einem Trainer auf Schlagpolstern alle Techniken des Muay Thai, nach Ermessen des Trainers, der jeweils die Stufe anzieht, sollte man gut mithalten, bis man persönlich an seine Grenzen geht.

Das ganze läuft in 10-12 Runden a 4-5 Minuten, je nach Ring. Ein Muay Thai Kampf dauert maximal 5 Runden a drei Minuten, daher ist ersichtlich, dass man im Ring für eine noch weitaus höhere existierende Anstrengungsstufe trainiert wird. Man wird trainiert, um weitaus mehr durchzuhalten, als man muss, und auch unter höchster Anstrengung einen klaren geist behalten zu können. Danach oder mittendrin gibt es Sparringsessions, in denen man mit den anderen Schülern oder mit den Trainer das kämpfen lernt, man beginnt die Techniken anzuwenden.Dabei hat das Training extreme Auswirkungen, man verliert bis zu einem Kilo in der Woche an fett und am Anfang ca 2 Kilo an Wasser. Man muss richtig essen und wenn der Körper nicht kann, macht man besser Pause, man ist nahe am Übertraining und wichtig ist, dass man auf seinen Körper hört.

Die Atmosphäre ist allerdings sehr locker, die Thais stehen auf eine lockere Umgebung und nicht zuviel Stress. Die Trainer sind alle noch Kämpfer, haben bereits alle ein Minimum von 100 und ein Maximum von über 400 Kämpfen hinter sicht, mehr als 5 mal soviel wie Mike Tyson in der gleichen Zeit seiner Karriere.Die Schläge, Tritte, Ellbogen und Knie der Trainer haben eine Wucht, die ungelogen wohl eine Hauswand zum einstürzen bringen könnte, und langsam nähere ich mich dem auch an. Allerdings den Level eines Thai Trainers zu erreichen,der noch im Training ist, ist kaum möglich und eine extreme Herausforderung, nur wenige Ausländer können es mit den Thais aufnehmen, ich kann es definitiv noch nicht.

Wir haben inzwischen öfter mal das Bungalow gewechselt, und ich würde euch gerne Fotos zeigen, allerdings ist meine Kamera gestern verloren gegangen, mit den ganzen 200 Fotos, die ich in Thailand gemacht und nicht gesichert habe. Yuhu! Naja, shit happens, muss mir meine momentane Thai Freundin (an all die Spassgranaten da draussen : Nein, sie ist nicht gekauft 😛 ) halt ihre Kamera leihen, aber ich muss mal schauen, wieviele gute Fotos ich in der nächsten Zeit damit machen kann, es war ein Riesenhaufen Arbeit, der da nun verloren gegangen ist, nicht zu vergessen dass Ich die Fotokamera mochte und sie auch nicht gerade billig war…

Auf jeden Fall gibt es ein paar Fotos auf der Seite www.tigermuaythai.com vom Camp.

Nun weiterhin habe Ich, um dem Übertraining zu entgehen, mit Begeisterung ein neues Hobby begonnen : Tauchen!

In 4 Tagen habe Ich in einer lokalen Tauchschule (Die Dank Empfehlung einer gewissen Dame mir erstmal 200€ weniger abverlangt hat als vergleichbare Tauchschulen… Das Leben ist schön 😉 ) meine PADI Open Water Lizenz gemacht, die mit 4 Tauchgängen an teilweise einigen der Artenreichsten Riffen der Welt (Shark Point und Anemone Reef vor Ko Phi Phi) mich bereits näher ans Tauchen geführt hat. Als nächstes ist die Advanced Open Water Lizenz dran, in der Ich dann lerne, tiefer als 18 Meter bis auf 30-40 Meter zu tauchen, Unterwassernavigation ein wenig mehr drangenommen wird und in meinen Drei Spezialtauchgängen geht es dann ans Wrack der King Cruiser Fähre, einmal zum lernen werde Ich einen Multileveltauchgang machen, der durch seine Ausführung es mir erlaubt, länger unter Wasser zu bleiben, ohne Dekompressions-Krankheit zu kriegen und dann gibt es noch einen Project Aware Fischbestimmungstauchgang, also eher mal ein FUN Dive, ohne zuviel Nachdenken und lernen, einfach mal „Fische gucken“ gehen. Einen Nachttauchgang will ich auch noch machen, und wenn das Geld reicht (Wenn nicht, dann muss irgendwo Kohle her) werde ich noch an die

Similan Islands fahren, eines der Top 10 Tauchgebiete der Welt.

Mein Tauchlehrer selbst war wie ein Buddha unter Wasser, bei knapp 2400 Tauchgängen mit unter anderen Tiefen auf bis zu 140 Meter ( Seiner Meinung das Bescheuertste was er je gemacht hat, da er dann drei Stunden Dekompressionsstufen beim auftauchen hatte, und unter Wasser einfach mal auf einer Stelle zu hängen kann nach ner Zeit langweilig werden, wenn man nichts tun kann. (Es gab wohl schon Geschichten, da sind die Jungs unter wasser beim Dekostopp eingepennt, oder wie er sagt „wenn du neutral austariert bist, und tausend Tauchgänge hinter dir hast, ist das völlig normal, das man unter Wasser auch mal nen Nickerchen hält und ausm Wasser raus man dann erstmal sein Dekompressionsbier trinkt!).

Ansonsten mal ein wenig etwas über Phuket und Thailand, ein Land, was mich weitaus mehr am Haken hat als China aufgrund seiner Leute.
Die Leute sind offener, sogar, wenn sie einen übers Ohr hauen. Das Klima ist tropisch und einfach wunderbar. Thailand ist etwas, dass man erleben muss. Natürlich hat es auch seine schlechten Seiten, aber im Gegensatz zu China muss ichsagen, halten sie sich grössten teils in Grenzen. Die Problematiken hier betreffen auch zum Hauptteil die Thaibevölkerung, das heisst Dinge wie Provinzarmut, Korruption im asiatischen Stil, die Lage zu Burma und Laos und deren Verbindung zu Drogenschmuggel und nicht zu vergessen, neben der turbulenten Lage einer momentan gestürzten Regierung und einem militärischen Interimsregime bis zu den Neuwahl, gibt es dann noch die Krawalle im Süden, wo Muslime ihren eigenen Staat gründen wollen, und mit dem Militär und der Polizei regelmässig in blutigen Aktionen ihre Überzeugung mitteilen.

Dazu kommt die für Ausländer ersteinmal kontroverse Masse an Prostitution, die in Thailand allerdings einen völlig anderen Stellenwert hat.
Eigentlich ist es meist immer die gleiche Story. Eine Frau hat einen Mann geheiratet, und sich von ihm aushalten lassen. Sie kriegt zwei oder Drei Kinder,und bald daraufhin gibt es Stress untereinander, der Mann lässt sich das ganze von der Frau nicht mehr gefallen, und schickt sie weg. Diejenige ist dann also eine arbeitslose Mutter ohne Qualifikation, die nur Billigjobs machen kann, aber ihre Familie nicht ernähren. Damit nun zumindest eines der Kinder eine guteSchulbildung bekommt, gehen die Mädchen unter den Kindern Pattaya, Bangkok oder Phuket, um dort in Bars zu arbeiten, und vielleicht einen reichen Mann zu heiraten oder einfach zusammen ein neues Geschäft aufzumachen, sobald das Geld reicht. Erfolgsstories dieser Mädchen sind in Thailand zum Teil Legendär, der Begriff „Puffmutter“ bekommt hier dann eine ganz neue Dimension. Die Mädels sind faszinierenderweise nicht so kaputt, wie man sich es denken würde. Man erwartet vor allen Dingen psychische Störungen bei einer solchen meist noch relativ jungen Frau, aber diese kommen anscheinend hauptsächlich nur in denen vor, die zu jung in diese Szene kommen. Alle anderen sind was wir wohl zuhause Partygirls nennen würden, und sich aussuchen, mit wem sie was machen, so dass sie eigentlich meist guter Dinge sind, wobei das Thailaecheln einen auch taeuschen kann. Man lernt allerdings, ein wütendes, ein fröhliches, ein beschämtes und ein trauriges Lächeln zu unterscheiden. Hauptsache laecheln…
Das ganze läuft meist so ab, Mann geht in Bar, Barmädchen quatscht ihn an, lässt sich ein zwei Drinks ausgeben und hofft, dass der Kerl sie mag. Daraufhin kann derjenige sich entscheiden, sie für den Abend von der Bar freizukaufen, in der sie meist tanzt oder kellnert. Er bezahlt eine sogenannte Bar fine für

den Abend, und kann sie mitnehmen. Der Rest hängt dann an dem Mädel, wieviel Geld sie machen will, wozu sie bereit ist und was ihr Ziel ist, meist allerdings soll man sie für 500-1000 Baht die Nacht mitnehmen können. Habe persönlich damit noch keine Erfahrung, meine relativ frische Freundin bezahle ich ja nicht, bis auf eine beobachtende Rolle hat es mir die Szene bisher nicht ganz so angetan. Aber hier kommt nun das komplexe der Thaifrauen, woraus Ich noch nicht ganz schlau werde. Wir alle kennen ja die guten Maschen einer Frau, eine Neubekanntschaft oder ihre Beziehung einfach mal auf Herz und Nieren zu testen. Aber die Toleranz von Thaifrauen ist für mich ungekannt.

Den ersten Tag, als Ich mit ihr ausging, fuhren wir nach Patong, ein Partyviertel, um dort ein paar Muay Thai Kämpfe anzuschauen und zu essen.Die Kämpfe wurden nichts, das essen war relativ teuer für uns beide (Natürlich hat jeder die Hälfte gezahlt, ist das erste Mal,dass Ich erlebe das ein Mädeldass von sich aus sofort festlegt. Fand ich klasse, brauchte ich ihr nicht zu erklären, dass ich ungern etwas ausgebe, wenn ich mit einem Mädel unterwegs bin, weil es für mich wie Frauen kaufen ist, und dementsprechend niedriger Standard für mich.)

Und auf einmal kommt dann ein „Ich muss dir ja noch die Mädels zeigen, die sind hier alle ziemlich sexy.“ Da hing bei mir die Kinnlade tiefer. Zwei Minuten später „Schau, da drüben, du kannst ja rübergehen, und fragen, ob sie mit dir nach Hause kommt“. Erfolg : Frank brauchte erstmal 2-3 Sekunden um seine Kinnlade wieder einzufahren, weil sowas hab ich noch nie gehört. Die Reaktion der Dame war „Aber du bist doch ein Mann, natürlich magst du sowas, ist dochkein Problem?“ Hat mich dann fast total zu Boden geschossen, denn dank der asiatischen Naivität die sich College Studentinnen hier aus irgendeinem Grund beibehalten, merkte Ich, das Angebot war völlig ernst gemeint, und etwas anderes wäre völlig unnormal. Mann mag Frau, soll er sie doch mitnehmen, selbst wenn er gerade mit einem Mädel unterwegs ist. Mein Weltbild war erschüttert und wir fuhren dann später nach Hause.

Am nächsten Tag ging man wieder aus, da man keine Ahnung hat wohin, sitzt man auf einmal in einem Go go club, hingeführt von der neuen Freundin, die ein paar Freundinnen besuchen will, und meint, dass muss mir doch auch gefallen, hier gibt es doch viele Sexy Mädels zu sehen. Das gab dann meinem Weltbild komplettden Rest, dass es Mädels gibt, die einem völlig freie Hand in einem Stripclub lassen, während sie in denjenigen verliebt sind. Für mich gibt das einfach mal ein wieder eine glatte 6 auf die Eifersucht mancher westlicher Vertreterinnen, welche mich wahrscheinlich ungefähr in Minute 2 nach dem Eintritt in den Club bereits mit einer Szene verabschiedet oder per Roundhousehandtasche ausgeknockt hätten.

Den Rest lassen wir jetzt mal dahingestellt, aber diese lockere Einstellung hat mir EINIGES zu denken gegeben, über dass was ich in den letzten Jahrengelernt habe, besonders darüber, wie wir uns von unseren Angst basierten Gefühlen leiten lassen. Diese Art von Gefühl fehlt hier einfach, sie ist einfachweg. Was allerdings bei weitem nicht heisst, dass alle Thaimädels brave Engel sind. Sehr viele sind Honigfliegenfallen die Ausländer ködern und ausnehmen,

und die armen Kerle, die zuhause keine Chancen haben und nicht wissen, wieso, enden meist damit, dass sie die Mädels dann heiraten, aus dem Ausland bezahlen oder auf die „Meine Mutter ist krank Masche“ hereinfallen. Hat man noch mehr Pech, serviert die Dame einem im Bett einen Tee, Schokolade oder ein Bonbon und man wacht mit einem Riesenschädel am nächsten Tag auf, und bemerkt, dass Geld, Reiseschecks, Schmuck und die VISA Karte Beine bekommen haben, und das Mädel auch nirgendwo zu sehen ist. Oder wie mein Tauchlehrer immer sagte : And when she started telling me about her sick mother, I knew our relationship was over and I told her „Well, that is bad, but actually I don’t care and you should take your stuff and go home.“

Mir gefällt es soweit in Thailand ganz gut, allerdings sollte man Asien schon kennen, wenn man hier ein wenig länger bleiben möchte, Banditen gibt es zur Genüge, an jeder Ecke, auch wenn sie noch so freundlich sind, ist es dann doch unwahrscheinlich dass ihre Edelsteine so toll sind, wie sie sagen, oder dass das Bier in der Show so billig ist, da man die Show dann auch noch bezahlen muss, was die Leute dann einem aber erst später sagen 😉

Ich schliesse meinen kleinen Bericht erstmal, da es mich gerade ein wenig kränkelt und Ich hier im Office sitze, und meinen Bericht schreibe, während ich mich bescheuert ärgere, dass meine Kamera abhanden gekommen ist. Naja, muss halt ein wenig mit Maiis Kamera fotografiert werden und viele Videos gemacht!

La koon.

Fotos

Sonntag, Januar 21st, 2007

dsc06120similan1.jpgko_samet_sunrise_big.jpgTibeter in Gyangtse Ich am Everestao-thian.jpg

Reisebericht Januar 2007

Sonntag, Januar 21st, 2007

Reisebericht Januar 2007

Hi Leute,

Nachdem ich erstmal die Schule mit Marco verlassen, und wir die Freiheit endlich wieder genossen haben,
ist unsere groessere Reise quer durch China bisher mit Hoehen und Tiefen verlaufen.

Im wahrsten Sinne des Wortes auf jeden Fall, siehe den spaeteren Teil über Tibet.

Wir sind von der Schule aus erstmal ins Hotel, und haben unsere zwei verlorenen Schafe, Conny und Armin besucht,
die in einer krassen Absteige in Zhengzhou sich mit einer Playstation 2 einquartiert hatten und erst einmal durchgezockt haben. So ungefähr wie ich es noch vor wenigen Jahren gerissen habe, nur ca 10000 Kilometer von zuhause, ohne jeglichen Wunsch nach Abenteuer in der Ferne. Wow, jedem das seine, aber wir haben die beiden für total kaputt erklärt, in China erstmal drei Wochen bis zum Abflug playstation zu spielen. Armin war allerdings nur 3 Tage dort und inzwischen ist sein Hunger nach Abenteuer grösser denn je, hail the king! Armin!

VOn da aus ging es am nächsten Tag und ein wenig chinesischer Bahnhofsstinkatmosphäre weiter Richtung Shanghai,
dem Juwel des Ostens oder der HUre des Orients, wie man immer die Stadt auch nennen will.

Vom Bahnhof aus sind wir nach einer hardsleeper Zugnacht gleich in unsere Hostel, und Lonelyplanet sei Dank haben wir auch eine ziemlich geniale gefunden, wo man sich nach ca 9 Monaten hartem Brett und kalter Dusche mal richtig wohlgefühlt hat. Und gleich haben wir angefangen, erstmal ordentlich Kohle rauszublasen.
Shanghai ändert sich schnell, dass stellten wir dann fest, als wir an dem Ort ankamen, wo unsere Akrobatik Vorführung sein sollte. Dort stand jetzt im gleichen Haus erstmal ein Kino. Auch schoen. Also Attacke zurück,
und erstmal Mails geschrieben.

Am nächsten Tag haben wir Powertourist gespielt, Pudong in einem Tag.
Zuerst auf den Pearl Tower, von dort auf das Jinmao Building, mit dem Blick ins Shanghai Grand Hyatt, dem wohl protzigsten Hotel, dem ich bisher begegnet bin. Es hatte definitiv style, von der Aussichtsplattform schaut man mal kurz 36 Stockwerke nach unten durch eine Glaskoppel in die mit Mahagoni Tischen und urst teuren Sesseln ausgestatteten Lobby. Dort, wo der Portier noch Armani trägt, und die Welt der Millionäre sich die Hand gibt.

Von dort aus sind wir natürlich Vollgas weitergefahren durch die Shanghaier Metro, die ganz ehrlich meiner Meinung nach so ziemlich die sauberste U-Bahn der Welt ist. Ab zum Transrapid hiess es, und so gings dann auch gleich mit VIP Tickets im schnellsten Zug der Welt mit 430 km/h und flatternden Ohren Richtung Shanghai Flughafen.
Wenn mir jemals einer nen so schnelles Auto anbietet, tut mir nen Gefallen und haltet mich davon ab es zu kaufen, nen Porsche ist ma nix gegen Shanghais Magnetic Levitation Train.
VOn da aus zurück und nochmal den halben Tag ausgechillt, Geld verpulvert, zum Italiener am Bund essen gegangen aka noch mehr Geld rausgehauen. Insgesamt haben 5 Tage Shanghai knapp 500¤ gekostet, ich kann nur AUA dazu sagen, mehr net.

Am nächsten Tag ging es raus und wir haben uns den Yue Garten samt Teehaus angeschaut, im Winter ists dort relativ angenehm, denn IM Garten ist irgendwie niemand, vielleicht ein Drittel der Touristenmenge vom letzten Mal.

VOn da aus noch schnell ins Teehaus geschaut und Fionn angerufen. Der war natürlich gleich Granate dabei und Abends sind wir Attacke ins Sushi Restaurant und haben mal wieder knapp 120Yuan rausgefeiert, es ist ja Weihnachten.
Danach hat Fionn uns zu ein paar französischen Kollegen eingeladen, die irgendwie ihre eigene kleine Weihnachtsfeier hatten, und wir sind da irgendwie reingecrasht. Nachdem das nicht so der Hammer war, sind wir noch mal los, erst in ein kleines Lokal auf der Partymeile, wo bewundernswert hübsche Chinesinnen sich anreihten, einen nacheinander in die sie bezahlende Bar zuschleppen, um dann Budweiser für 45 Kuai zu trinken, auaaaaaa.

Nach einem Bier (In Zhengzhou hätten 45 Kuai nen komplettes Fussball Team betrunken gekriegt, argh)
Wir haben den Abend in der Captains Bar in der Captain’s Hostel, unserer Hostel verbracht, mit einem absolut genialen Blick auf die Skyline in Pudong, mitten auf dem Bund sitzend, knapp 3 Minuten vom Peace Hotel.

Der nächste Tag hiess nur wieder Shoppen, da Shanghai allerdings eher etwas pricy ist, haben wir eher geschaut als geshoppt. Allerdings sind uns die Augen schon übergegangen als wir dann bei Sony und Sharp die neusten 65 Zoll Flatscreen LCDs mit TrueHD gesehen haben, deren Qualität mal wirklich so gut ist, dass ich der Kinowelt einen frühen Rückgang ihres Einkommens garantiere, sobald diese Babies mal für normale Menschen erschwinglich werden.
Shanghaier Mode ist eine Mischung aus West und Ost, im Gegensatz zum Rest von China allerdings ZIEMLICH stylish und dementsprechend bin ich ohne etwas zu kaufen verschwunden, Ich meine, will nicht jeder mal 1700¤ für ne Anzug Rolli Kombi ausgeben? Nicht? Ich dachte.

Aus Shanghai sind wir dann also im Softsleeper Zug wieder nach Beijing, und als wir ankamen hatten wir wieder das Gefühl in China zu sein. Plattenbauten, alles etwas flacher, und wenn etwas gross ist, ist es von der Regierung.
Wir haben das übliche Peking Programm gemacht : Verbotene Stadt, Ming Gräber, grosse Mauer.
Das kurioseste was Ich dort gefunden habe muss allerdings erzaehlt werden.
Auf der Suche nach geländegängigen Schuhen sind wir in einen Army Shop, der von zwei wirklich süssen jungen Chinesinnen geführt wurde. Während wir also am flirten und Schuhe anprobieren sind, fliegt mein Blick erstmal Richtung Auslage und ich finde ein fettes Replikat eines Hakenkreuzordens. Ich schau mich um, und finde noch mehr spassige Dinge. Sie verkaufen alles, von SS Helm, kompletter Fliegerkappe mit Reichsadler und Hakenkreuz und natürlich wenn man will, Uniform und Anstecker.

In China haben die das alles noch nicht so kapiert, dass das nicht so der Plan ist.
Warum auch? Ich meine wollten wir nicht schon immer mal zwei süsse kleine Chinesinnen im BDM Fliegerdress sehen?
Marco konnte es sich nicht entgehen lassen sich erstmal damit fotografieren zu lassen, mal sehen was das wird.

Das interessante ist jedoch, dass das Hakenkreuz in Asien eine Bedeutung hat, die von der germanischen völlig abweicht, und ehrlich gesagt sogar ein Symbol des Mitgefühls im Buddhismus ist. Die deutsche Hakenkreuz Phobie nach dem zweiten Weltkrieg ist zwar verständlich, aber interessanterweise haben wir also nicht nur Hitler, sondern auch Mitgefühl und Reinheit im buddhistischen Sinne verboten. Muss man mal drüber nachdenken.
Wenn man mit sovielen anderen Nationalitäten über Monate zusammen hängt, merkt man dass Deutschland wirklich ein Identitätsproblem hat, weil so ziemlich jedes andere Land weitaus lockerer damit umgeht.

Also, aus Beijing raus, Richtung Tibet!

Der Zug hat uns ca drei Tage abverlangt, 48 Stunden Fahrt mit Ankunft am dritten Tag Abends. ( Für die Schlaumeier, ja wir sind Abends losgefahren, so kommt das auch hin.)

Die Aussicht am zweiten Tag war bombastisch, ich habe mit unseren neugefundenen Kollegen aus dem Zug, mit denen wir eine nächtliche illegale Partie Poker hinter uns hatten, die meiste Zeit mit fotos nach draussen und essen verbracht. Marco hatte bereits erste Anzeiche von Hoehenkrankheit, Ich fuehlte mich besonders wohl. Mein Gedanke, HAHA, Ich kriegs nicht, war leider weit gefehlt.

Marco hat sich schnell wieder erholt als wir in Lhasa waren, unser tourguide Pasang hat uns erstmal zum Potala Palast und zum Jokhang Tempel gebracht. Beeindruckende Gebäude sind sie definitiv, nur weiss ich jetzt, der tibetanische Buddhismus ist mir VIEL zu kompliziert, ich bevorzuge den Japanischen Zen Buddhismus, die reine Form ist mir definitiv lieber, nichtmal unser Guide kannte alle Buddhhas die in Tibet verehrt werden.

Viel kann man hierzu nicht schreiben, im Endeffekt muss man es gesehen haben, fotos sind an vielen Stellen nicht erlaubt oder es wird einfach mal ca 10¤ für ein Foto verlant. Kommt vor.

Wir sind aus Lhasa raus, nachdem wir weitere Kloster, Tempel und den barkhor besichtigt hatten und fühlten uns Pudelwohl. Auf ging es nun Richtung Shigatse, wo ich doch einfach mal auf dem Weg ein wenig Buttertee probiert habe.
Für zukünftige Tibetreisende : Nehmt euch Durchfallmittel oder Antibiotika gleich mit, das zeug ist toedlich.

Den Abend verbrachte ich dahin vegetierend mit einer Magendarmattacke und war froehlich mich in der Nacht vollstaendig zu erleichtern. Aber damit war es dann dahin, die kleine Magendarminfektion war nun genug.

Auch ich hatte mir die Hoehenkrankheit zugezogen, meine Kopfschmerzen erreichten Rekordniveau, und das bei Puls 160 wenn du einfach nur daliegst, ca 190 wenn man sich dann bewegt. Der nächste Tag war Fahrt nach Tingri und ein wenig besichtigen, Frank war noch total kaputt vom Vortag und Marco hatte wieder ein wenig Kopfschmerzen.
Also die Nacht in Tingri verbracht. Hölle. Auf 4400 schlug die Hoehe total ein, wir hatten zwei Leute, die dachten, dass ihnen der Schädel platzt wenn sie sich nur bewegen, schwindlig etc.

Und am nächsten tag kam dann die Hauptattraktion mit Kopfschmerzen als jemand nen vollautomatischen Presslufthammer in meinem Schädel installiert hätte. Und ohne Scheiss, dass auch noch wenn man schläft, man TRÄUMT von den verdammten Kopfschmerzen. Also geht es weiter hoch, argh, Richtung Basecamp.
Zitat Marco :“ Es ist hart. Einfach nur… hart.“ und auf dem Pass bei 5300 Metern war es dann „Gleich platzt mir der Schädel und viel kleines Zeugs und Luft kommt raus.“Tibeter in Gyangtse Ich am Everest

AM Basecamp angekommen schreit es nur so nach ca 10 Minuten vollster Energie mit Fotos, Video und einem kleinen Berg im Camp. Wir haben den Everest gesehen, juhu! Und nach den 10 Minuten ging man wieder in vollste depressive Kopfschmerzstimmung, da die Hoehe ja mal wieder zugenommen hat, und der Hammer immer noch mit 170-200 in der Minute zuschlug. Alles klar, wir beschlossen in Tingri einfach mal konkret die nächsten Tage nach Lhasa durchzuheizen, und einfach mal ein Kloster Kloster sein zu lassen. Ich hab mir vom Russen Dimitri noch schnell ein wenig Diamox Medizin eingepfiffen und meine Hoehenkrankheit liess dann nach. Die schrecklichste, fieseste Kondition die ich bisher kennengelernt habe, ehrlich. 40° Fieber und nen wenig Kopfschmerzen und Durchfall? Lieber das, als Hoehenkrankheit.

VOn Gyangtse sind wir dann Richtung Lhasa über die andere Richtung gefahren und wurden mit den Klasse Aufnahmen bielohnt, die wir uns gewünscht haben, als wir herkamen, und die Hoehenkrankheit ist auch weggewesen.

Nach 100 Fotos später kamen wir in Lhasa and und haben uns einfach mal ins Hotel einquartiert, denn auf den Fotos später seht ihr ja, wie die sanitären Einrichtungen in den Guesthouses so waren. Und natürlich gabs meist keine Heizlüfter, und unser Guide meinte, wir sind einfach durchgeknallt. Habt ihr schon mal 4 Tshirts angehabt, nen Longsleeve und nen Pulli, drei Decken, ne Heizdecke und euch immer noch den Hintern weggefroren? Baby! Das gibts nur in Tibet, Ich habs jetzt auch gesehen, das muss nimmer sein,

Also sind wir gleich von Tibet, Lhasa aus ab nach Chengdu, in den Yug und wiedermal eine Nacht im chinesischen Yug durchgefahren. Netterweise gab es auch ein englisches Essensmenü im Zug nach Kunming, eine Seltenheit in China, wenn ich sie persoenlich dann auch nicht unbedingt mehr brauche (Einfach erzaehlen was man will klappt am Besten, kommt immer was abenteuerliches bei raus.

In Kunming haben wir zwei nette Tage verbracht, sehr gut gegessen, Südchina bewundert und auf dem thailaendischen Konsulat gleich mal Visas organisiert. Da wir das Land mal verlassen müssen, um wieder einzureisen und weitere 60 Tage zu ergattern, wird es wohl mal bald nach Kambodscha nach Angkor Wat gehen.

Von Kunming aus ging es in den Flieger runter nach Bangkok, wir haben China nun nach langer Zeit Byebye gesagt und sind dann nach ca 3 Stunden Flug in Thailand angekommen, am neuen Suvarbarmanhi oder so aehnlich Flughafen angekommen, dem grössten Airport von ganz Asien, der gerade fertig gestellt wurde.

Vom Airport erst einmal Richtung Hotel mit dem Taxi, und unsere erste Erfahrung hier war ein wenig nervig. Das Hotel hatte unsere Mail nicht gekriegt, und war ausgebucht, somit versuchte unser Taxifahrer uns in seinem Kommissionsgaestehaus unterzubringen, was wir vehement ablehnte und ins Asia Hotel fuhren, nachdem der Junge uns eine Tour durch Bangkok gefahren hatten, und nebenbei noch ungefahr einen Euro fuer die Highwaygebuehren geklaut hatte, da Ich ihm zuviel Geld (100 statt 50 Baht, 47 baht sind ein Euro) gegeben hatte.
Nach einer 421 Baht Taxifahrt scheuchte der Taxiconcierge des Hotels den Fahrer mit seinem Geld weg, welcher drohte die Polizei zu rufen, nachdem sich Marco seine Taxinummer aufgeschrieben hatte und meinte, er wolle sich beschweren, dass er uns Touren fährt.

Das Hotel war in Ordnung, von dort aus sind wir aber am nächsten Tag gleich nach Pattaya gefahren, dem Mallorca von Thailand, und Ich muss sagen, dass Ich es absolut nicht mochte. Gut, dass wir in Pukhet auf der anderen Seite der Insel sind, da kaum Touristen sind.
In Pattaya haben wir eine Nacht verbracht, und sind mit sofortiger Wirkung wieder verschwunden, auf per Kleinbus Richtung Banphe und von dort per Fähre auf die nächstgelegene Insel Ko Samet.
Diese Insel lässt the Beach wieder aufleben, solange man auf Lonely Planet hört, und sich weit im Süden unterbringen lässt, wo es ruhig ist, die Resorts uns 8¤ am Tag für ein Bungalow abnehmen, und noch Kerzen auf den Tischen stehen, wenn man Abends zu Musik und Feuershow mit den maximal 50 anderen Gästen in der Beach sitzt, so ca 10 Minuten mit dem Scooter vom Riesentrubel entfernt.

Hier bleiben wir erstmal ein paar Tage, dann geht es wieder nach bangkok, wo wir nach unserem Urlaub vom Reisen (Tibet war mit Hoehenkrankheit und Mount Everest schon ein wenig Tortur) uns erstmal ein paar Maßanzuege schneidern lassen werden, um dann Richtung Südthailand zu ziehen, auf den Spuren des Muay Thai.ao-thian.jpgdsc06120similan1.jpgdsc06120similan1.jpg

Wer einfach mal schoen neidisch werden will, gibt einfach mal bei der Googlesuche Ko Samet, Ao Thian oder Candlelight Beach ein, und kann genau schauen, wo wir gerade sitzen, Marco sich im Schatten massieren lässt für 5¤, und Ich gleich meinen 4ten oder 5ten Banana Shake geniessen werde.

Grüsse nach Deutschland, und darauf, dass Ich mich aufraffen kann, diesen ganzen Bericht auch nochmal auf Englisch zu schreiben, sollten nicht allzuviele hoffen. Vielleicht kriegen die anderen mehr Fotos 😉

-Frank

Einlauf der Athleten!

Samstag, November 4th, 2006

Hi Leute,

nun ist auch die Zweite Competition bei uns in der Schule endlich zuende, konnte mit einer weiteren silbernen Medaille für meine Leistungen im Bereich Qimei Gun und Lohan Quan auch diese Competition erfolgreich abschliessen. Jetzt gibts hoffentlich mal wieder ordentliches Training, ist was wir uns alle denken.

Zur alten Competition für alle Leute in Deutschland :

Auf

http://www.wushu.gov.cn/wushu/2006-10/19/content_424875.htm

gibt es den Einlauf der Athleten in das Henan Sports Center in Zhengzhou auf der zweiten traditionellen Weltmeisterschaft im Wushu.

Unnnnnd HIER gibt es Fotos von der Competition, von uns Ausländern im Xiao Long Wu Yuan und weiterhin den Feierlichkeiten rund um das Megaevent.

So long,

Frank

Back from the World Championships

Freitag, Oktober 20th, 2006

Hi Leute, dank Bennos neuer Blogsoftware werden hier jetzt öfter Beiträge stehen, und wohl in mehreren Sprachen, damit mich China auch mal versteht.

Wir sind gestern Abend von der Weltmeisterschaft im Wushu wiedergekommen, und haben eigentlich uns ganz gut vertreten.

Im grossen und Ganzen hat uns die Weltmeisterschaft gezeigt, dass das moderne, kontemporäre Wushu nur noch zur Show da ist, und die grosse Competition, an der wir teilgenommen haben, stark zwei Dingen gedient hat.

1. Der Vermarktung und Verbreitung der Ideen von Shaolin, dem Tempel, der inzwischen nun weitaus weltlicher wird, als man sich das vor Jahrhunderten jemals hätte vorstellen können. Viele Äbte würden sich jetzt wohl im Grab umdrehen.

2. Dem Einschleimen beim Olympischen Kommittee. Man hat den Executive Director of the Olympic Games kennengelernt sowie den Koordinator für die Spiele 2008. China schleimt und schleimt und schleimt. Man schleicht sich in die Herzen anderer, um ihnen das Geld abzunehmen. So funzt das hier nunmal, scheint es mir, und wer hier nicht wohnt, kriegt es nicht mit.

Weiterhin war unsere Organisation bei der Meisterschaft die absoluteste Katastrophe, unser Shifu Team war nicht in der Lage, einen sauberen Ablauf zu kreieren. Manche Leute hatten falsche Formen, wir kamen einen Tag zu spät an, und geändert wurde nichts, weil man nicht kapiert hat, dass man um 14 Uhr an der richtigen Stelle sein muss.

Dabei stand alles im Programm…

Die Chinesen haben allerdings eine Riesenklatsche, was Massenveranstaltungen angeht, denn die Eröffnung war von der Grösse der Olympischen Spiele, und dementsprechend sind wir dann auch eingelaufen.

Fotos etc werden bald alle noch geadded, entweder hier oder auf einer anderen Seite.

Soviel erstmal dazu, nu wird erstmal gechillt.

Hallo!

Montag, Oktober 16th, 2006

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